• Verzettelt

Ralf Schlatter

Verzettelt
Verlorene Worte und ihre Geschichten. Mit Gastgeschichten von Ruth Schweikert, Franz Hohler und Christoph Simon

Mai 2008, 256 Seiten, 130 Farbabbildungen, broschiert, 13 x 21 cm
ISBN 978-3-85616-370-9

Verzettelt

Jeder, der schreiben kann, hat eine eigene Sprache und eine eigene Handschrift. Manchmal kann man solche Handschriften auf der Strasse finden: Einkaufszettel, zerrissene Liebesbriefe, auf Fahrkarten gekritzelte Handynummern. Der Schriftsteller und Kabarettist Ralf Schlatter hat zehn Jahre lang solche ‹verlorenen Worte› aufgehoben und gesammelt. Zu hundert der schönsten hat er Figuren und Hintergrundgeschichten erfunden: hochkomische Texte, tragische Kurzgeschichten, berührende, kleine Schicksale. Als Leckerbissen im Buch versteckt sind Gastgeschichten vom jungen Berner Autor Christoph Simon, von Ruth Schweikert und von Franz Hohler.

‹Verzettelt› ist ein Dokument unseres sprachlichen Alltags und ein Stück moderne Schweizer Literatur.

«Verzettelt» ist ein vergnügliches Lesebuch. [....] Das schönste an diesem Buch ist, dass es den Blick für die unscheinbaren Dinge schärft, die allenthalben herumliegen. (Beat Mazenauer, Der Landbote, 17.06.2008)

Aus banalsten Einkaufszetteln entwickelt Schlatter ganze Soziogramme, aus banalen Notizen bastelt er verwegene Verschwörungen, aus ein paar verkritzelten Käsekästchenrunden destilliert er mit leichter Hand ein fieses Familiendrama, aus anderen wieder handfeste Beziehungs- und Lebenskrisen. (René Zipperlen, Der Sonntag, 6.07.2008)

Ein aussergewöhnliches und kurzweiliges Buch, das man immer wieder in die Hand nehmen kann. (Baby&Co, November 2008)